Alles über Schokolade

BILD_Geschichte

Die Kulturgeschichte der Schokolade liegt über 2500 – 4000 Jahre zurück. Schon in der Hochkultur der Olmeken 1500 v.Chr. war Kakao bekannt. Dort im feuchten Tiefland der Golfküste, optimale klimatische Bedingungen für den Anbau des Kakaobaums. Somit stammt die erste Wortbezeichnung aus jener Zeit. Die Olmeken bezeichneten den Kakaobaum Ka-ka-w [a].

Man geht davon aus, dass die Olmeken umliegende Südamerikanische Kulturen beeinflusst haben. Somit der Kakaoanbau und die Wortüberlieferung auch an die Maya weitergegeben wurde. Die Maya besiedelten das Gebiet von der Halbinsel Yucatán über Chiapas bis hin zur heutigen Pazifikküste Guatemalas und fanden dort hervorragende Bedingungen für die Kultivierung ihrer Kakaobäume, der cacahuquchtl. Die Pflanze wurde bei den Mayas als Gabe der Götter verehrt und war oft Teil ihrer kultischen Rituale.

Zudem kommt, dass die Maya anfingen Kakao zu verarbeiten. Die Kakaobohnen wurden getrocknet, geröstet und anschließend wurden die Schokoladen mit verschiedenen Gewürzen verfeinert, sei es mit Chili, Vanille oder verschiedenen Blütenblättern, auch gesüßt wurde damals schon, mit Agavendiksaft. Nach dieser alten Tradition der Beimischung anregender Gewürze verfeinert man heute noch heiße Trinkschokoladen in Lateinamerika. Man maß Schokolade eine so hohe Bedeutung bei, dass die Kakaobohnen zu jener Zeit als Zahlungsmittel fungierten.

Die Azteken nannten es das „schwarze Gold“ und tranken es im Gegensatz zu den Maya als eine Art Schokoladentrunk mit Wasser vermengt. Diesen nannten sie chocolatl oder xocoalt, wobei der Wortanfang xóco, bitter bedeutete und atl, Wasser.Schokolade wurde viele positive Eigenschaften beigemessen, zum Beispiel wurde ihr eine aphrodisierende Wirkung zugesagt und galt somit auch als Fruchtbarkeitsymbol. 1544 n.Chr. kam die Schokolade nach Europa an den spanischen Königshof. Die feine Köstlichkeit war den Herrschaften vorbehalten. Im 17. Jahrhundert wurde Schokolade am Spanischen Königshof immer beliebter und die heiße Trinkschokolade feierte seinen Erfolg als das Nationalgetränk des Landes und wurde so auch im restlichen Europa immer bekannter.Noch heute lassen wir uns gerne in die Welt der Schokolade entführen und lassen uns von dem Luxus zum Vernaschen verführen. 

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Die Kulturgeschichte der Schokolade liegt über 2500 – 4000 Jahre zurück. Schon in der Hochkultur der Olmeken 1500 v.Chr. war Kakao bekannt. Dort im feuchten Tiefland der Golfküste, optimale klimatische Bedingungen für den Anbau des Kakaobaums. Somit stammt die erste Wortbezeichnung aus jener Zeit. Die Olmeken bezeichneten den Kakaobaum Ka-ka-w [a].

Man geht davon aus, dass die Olmeken umliegende Südamerikanische Kulturen beeinflusst haben. Somit der Kakaoanbau und die Wortüberlieferung auch an die Maya weitergegeben wurde. Die Maya besiedelten das Gebiet von der Halbinsel Yucatán über Chiapas bis hin zur heutigen Pazifikküste Guatemalas und fanden dort hervorragende Bedingungen für die Kultivierung ihrer Kakaobäume, der cacahuquchtl. Die Pflanze wurde bei den Mayas als Gabe der Götter verehrt und war oft Teil ihrer kultischen Rituale.

Zudem kommt, dass die Maya anfingen Kakao zu verarbeiten. Die Kakaobohnen wurden getrocknet, geröstet und anschließend wurden die Schokoladen mit verschiedenen Gewürzen verfeinert, sei es mit Chili, Vanille oder verschiedenen Blütenblättern, auch gesüßt wurde damals schon, mit Agavendiksaft. Nach dieser alten Tradition der Beimischung anregender Gewürze verfeinert man heute noch heiße Trinkschokoladen in Lateinamerika. Man maß Schokolade eine so hohe Bedeutung bei, dass die Kakaobohnen zu jener Zeit als Zahlungsmittel fungierten.

Die Azteken nannten es das „schwarze Gold“ und tranken es im Gegensatz zu den Maya als eine Art Schokoladentrunk mit Wasser vermengt. Diesen nannten sie chocolatl oder xocoalt, wobei der Wortanfang xóco, bitter bedeutete und atl, Wasser.Schokolade wurde viele positive Eigenschaften beigemessen, zum Beispiel wurde ihr eine aphrodisierende Wirkung zugesagt und galt somit auch als Fruchtbarkeitsymbol. 1544 n.Chr. kam die Schokolade nach Europa an den spanischen Königshof. Die feine Köstlichkeit war den Herrschaften vorbehalten. Im 17. Jahrhundert wurde Schokolade am Spanischen Königshof immer beliebter und die heiße Trinkschokolade feierte seinen Erfolg als das Nationalgetränk des Landes und wurde so auch im restlichen Europa immer bekannter.Noch heute lassen wir uns gerne in die Welt der Schokolade entführen und lassen uns von dem Luxus zum Vernaschen verführen. 

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